Das Konzept
Besondere Form der Baumbestattung - wie „Mein Ewigkeitsbaum“ funktioniert
„Mein Ewigkeitsbaum“ ist keine klassische Baumbestattung wie in einem Bestattungswald. Es ist eine besondere Form der Baumbestattung, bei der die Asche mit einem jungen Baum auf unserem Friedhofsgelände verwurzelt wird. Nach der Durchwurzelungszeit verlässt der Baum das Friedhofsgelände und kehrt als lebendiges Denkmal zu den Angehörigen zurück – in deren eigenen Garten.
12-20 Wochen Anwachsphase
Rechtlich freigegeben
Rückkehr in den Garten
Wie funktioniert das?
Die Asche wird in einem geschützten Kammersystem mit den Wurzeln des Baumes verbunden. Während der Baum wächst, nimmt er die Nährstoffe der Asche vollständig auf. Nach der Durchwurzelungszeit ist der Baum rechtlich ein biologisches Nachfolgeprodukt. Das erlaubt es ihm, den Friedhof zu verlassen und zu den Angehörigen zu ziehen. Das patentanhängige Kammersystem auf dem Friedhofsgelände gewährleistet die Einhaltung nach deutschem Recht und dem Niedersächsischen Bestattungsgesetzt erforderliche nachweispflichten für Beisetzungen in Kammern.
Was uns unterscheidet
Warum „Mein Ewigkeitsbaum“ anders ist als alle anderen Baumbestattungen
Vier Alleinstellungsmerkmale machen unser Konzept nicht nur einzigartig – sondern insbesondere rechtssicher in Deutschland.
Regional
Deutschland
Transparent
Keine Auslandsüberführung
Anders als bei vielen anderen Anbietern bleibt die Asche in Deutschland. Kein Umweg über das Ausland. Alles geschieht regional, transparent und ohne grenzüberschreitende Bürokratie.
Rechtlicher Durchbruch
Urne
→
Baum (12-20 Wochen)
→
Nachfolgeprodukt
Biologisches Nachfolgeprodukt statt Grab
Nach der Durchwurzelungszeit ist der Baum rechtlich kein Grab mehr. Er wird zum biologischen Nachfolgeprodukt. Das ist die Grundlage dafür, dass er das Friedhofgelände verlassen darf – ein bundesweit einmaliges Konzept.
Den Baum wachsen sehen!
100%
Lokale Wertschöpfung
Baumschule, Friedhof und Übergabe – alles in Deutschland.
Das spart CO₂, schafft Vertrauen und entspricht dem Wunsch vieler Angehöriger nach regionaler Verwurzelung.
Die emotionale Reise
Von der Entscheidung bis zur Heimkehr
Drei Phasen begleiten Angehörige auf diesem besonderen Weg – vom ersten Gespräch bis zum Moment, in dem der Baum in den eigenen Garten zieht.
Der Moment des Vertrauens
Die Entscheidung für „Mein Ewigkeitsbaum“ fällt in einem Moment, in dem Angehörige Halt suchen. Sie vertrauen darauf, dass die Asche in guten Händen ist. Sie wählen einen Baum, der zum Verstorbenen passt – eine Eiche für Beständigkeit, eine Linde für Gemeinschaft, eine Birke für Neuanfang. Dieser erste Schritt ist mehr als eine Formalität. Er ist ein Akt der Liebe.
Die Zeit der Verwandlung
Während der Baum auf dem Friedhof wächst, geschieht etwas Unsichtbares. Die Wurzeln nehmen die Nährstoffe auf. Der Baum wird Teil des Verstorbenen – nicht symbolisch, sondern tatsächlich. Angehörige können ihn besuchen, sehen, wie er die erste Knospe trägt oder im Herbst die Blätter verfärbt. Diese Wochen sind Zeit für Trauer, aber auch für Hoffnung. Der Baum zeigt: Etwas Neues entsteht.
Die Heimkehr
Nach 12 bis 20 Wochen ist es soweit. Der Baum kommt sicher nach Hause, bereit für den eigenen Garten. Dieser Moment ist magisch. Der Baum steht nicht auf einem Friedhof oder in einem Bestattungswald, den man besuchen muss. Er steht dort, wo das Leben stattfindet. Er spendet Schatten beim Sommerfest. Er blüht im Frühling. Er ist da – als lebendiges Denkmal , das mit euch lebt und euch später einmal Schatten spendet.
Sie möchten „Mein Ewigkeitsbaum“ anbieten?
Der Ablauf
Von der Beratung bis zur Baumheimkehr – Schritt für Schritt
So läuft die Zusammenarbeit konkret ab. Transparent, planbar und ohne versteckte Schritte.
Die Heimkehr-Box
Ein unvergesslicher Moment
Mit der Übergabe von „Mein Ewigkeitsbaum“ wird aus einer Dienstleistung ein greifbares Erbstück – würdevoll begleitet durch die Heimkehr-Box.
Heimkehr-Zertifikat
Hochwertige Urkunde auf Graspapier mit Baumart, Zeitraum und Name des Verstorbenen.
Brief des Baumes
„Ich trage die Kraft eurer Erinnerung in meinen Zweigen. Pflanzt mich an einem Ort des Lichts.“
Pflanz-Zeremonie Anleitung
Ein kleiner Guide zum gemeinsamen Einpflanzen – mit Tipps zu Pflanzloch und Wässerung.
Gedenkschild
Wetterfestes Metallschild mit Namen und Lebensdaten – für den Baum oder davor.
Kompass
Symbolisiert den Weg nach Hause.
LED-Erinnerungskerze
Ein stilles Licht zur Erinnerung.
Eine weitere Option
Die Familiengrabstätte
Auch bestehende Familiengrabstellen können in diesem besonderen Konzept einbezogen werden – behutsam, persönlich und im Einklang mit den jeweiligen Rahmenbedingungen.
Ist ein Angehöriger bereits auf einer Familiengrabstelle beigesetzt, kann ein Strauchgehölz auf unserem Friedhofsgelände im Kammersystem zur Nährstoffaufnahme herangezogen werden um anschließend - auf der bestehenden Familiengrabstelle gepflanzt zu werden.
Die bestehende Grabstelle bleibt in ihrer Funktion grundsätzlich erhalten. Eine Verlängerung des Nutzungsrechts oder zusätzliche Verpflichtungen entstehen hierdurch nicht, sondern richten sich nach den jeweils geltenden rechtlichen und friedhofsbezogenen Rahmenbedingungen insbesondere die Wuchshöhe gilt es zu beachten. Nach Ablauf des Nutzungsrechts kann – sofern die Voraussetzungen vorliegen – geprüft werden, ob das Grabgestaltungselement in Form einer Pflanze an einen anderen Wunschort umgesetzt werden kann.
Der Vergleich
Was „Mein Ewigkeitsbaum“ vom klassischen Bestattungswald wie Friedwald oder Ruheforst unterscheidet
Beide sind Baumbestattungen – aber das Konzept ist grundlegend verschieden.
Friedwald & Ruheforst
Die Asche bleibt dauerhaft im Wald
Beisetzung an einem Baum auf dem Waldfriedhof
Der Baum bleibt an Ort und Stelle
Angehörige besuchen den Wald
Gemeinschaftsgrab oder Familiengrab möglich
Keine Gestaltungsmöglichkeiten
„Mein Ewigkeitsbaum“
Der Baum kehrt nach der Anwachsphase zurück
Beisetzung auf unserem Urnenfriedhof (temporär)
Der Baum zieht in den eigenen Garten
Angehörige leben mit dem Baum täglich
Individuelles Denkmal im eigenen zuhause
Freie Standortwahl im Garten
Der entscheidende Unterschied
„Der Baum kommt nach Hause. Er ist Teil des Alltags, nicht ein Ort, den man besuchen muss.“
Regional statt international
Warum der Weg über das Ausland nicht nötig ist
Einige Anbieter überführen die Asche ins Ausland, um dort mit einem Baum verbunden zu werden. Wir haben einen anderen Weg gefunden – komplett legal innerhalb Deutschlands.
Auslands-Modelle
Transport nach Niederlande oder Tschechien
Grenzüberschreitende Bürokratie
Längere Wartezeiten durch Sammelüberführungen
Höherer CO₂-Fußabdruck
Weniger Transparenz im Prozess
„Mein Ewigkeitsbaum“
Alles bleibt in Deutschland
Keine Auslandsbürokratie
Besuchsmöglichkeit auf unserem Friedhofsgelände während der Wachstumsphase
Schneller Prozess, keine Sammeltermine
Regional und ökologisch
Volle Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Der entscheidende Unterschied
„Regional statt international. Alles geschieht vor der Haustür.“
Ihre Fragen
Die wichtigsten Antworten auf einen Blick
Diese Fragen erreichen uns am häufigsten. Für detaillierte Antworten besuchen Sie unsere FAQ-Seite.
Ist die Heimkehr des Baumes rechtlich erlaubt?
Ja. Nach der Durchwurzelungszeit ist der Baum kein Grab mehr, sondern ein biologisches Nachfolgeprodukt. Das erlaubt ihm, das Friedhofsgelände zu verlassen. Unser Konzept basiert auf einem soliden rechtlichen Fundament. Nach eingehender fachlicher und rechtlicher Prüfung durch den Bundesverband deutscher Bestatter sowie dem Bestatterverband Niedersachsen e.V.
Ist für die Beisetzungsstätte auf dem Friedhofsgelände für Außenstehende eine dauerhafte Zugänglichkeit gewährleistet?
Ja. Dafür wurde das patentierte Kammersystem entwickelt. Eine eindeutige Zuordnung sowie namentliche Kennzeichnung ist auf dem Friedhofsgelände für die gesetzliche geforderte Ruhefrist sichergestellt.
Wie lange dauert die Anwachsphase?
In der Regel 12 bis 20 Wochen, abhängig von der Jahreszeit und der Baumart. Wir informieren Sie, sobald der Baum bereit für die Heimkehr ist.
Können Angehörige den Baum während der Wachstumsphase besuchen?
Ja, das ist ausdrücklich erwünscht. Der Baum wächst auf unserem Friedhofsgelände und kann jederzeit besucht werden.
Was kostet „Mein Ewigkeitsbaum“?
Diese besondere Form der Baumbestattung liegt durchschnittlich bei ca. 1.700 Euro Brutto für den Endkunden, je nach Gehölz.